Beate Zschäpe in der Bildzeitung: zwischen „Nazi-Braut“ und „Nazi-Killer“ – Der Diskurs um Frauen in der extremen Rechte

Veranstaltung des Antifa Info Abend
in Kooperation mit Acampi
und dem AStA Duisburg-Essen

Am 17. April beginnt der Prozess gegen Beate Zschäpe vor dem Oberlandesgericht München. Dort wird gerichtlich verhandelt werden, was in der Öffentlichkeit schon seit über einem Jahr Gegenstand von Spekulationen ist: die Verantwortung und Beteiligung von Beate Zschäpe an den rassistischen Morden und Anschlägen der extrem rechten Gruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU).

Die Referentin hat die Berichterstattung der Bildzeitung über Beate Zschäpe und den NSU in den ersten 10 Tagen ihrer öffentlichen Bekanntheit genauer unter die Lupe genommen. Dabei hat sie sich angeschaut, wem welche Schuld zugesprochen wird und welche Rolle das Geschlecht der Beteiligten dabei spielt. Die Ergebnisse der Untersuchung, die in dem Vortrag vorgestellt werden, beleuchten nicht nur den öffentlichen Diskurs um Frauen in der extremen Rechte und die daran beteiligten sexistischen Stereotype. Sie geben auch Aufschluss darüber, wo die Bildzeitung den Rassismus und Rechtsextremismus, der zu den Taten des NSU geführt hat, in der deutschen Gesellschaft verortet.

Die Referentin hat sich im Laufe ihres politikwissenschaftlichen Studiums vielfach mit der Verhandlung von Geschlecht und Rassismus in den Medien beschäftigt. Im Rahmen eines Praktikums beim Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung analysierte sie den Diskurs um Frauen in der extremen Rechte am Beispiel Beate Zschäpes und des NSU.

23. April // Einlass: 19:30, Beginn: 20:00h // Djäzz // Börsenstraße 11, 47051 Duisburg

Eintritt Frei

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